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Jahaz

 

 

 

 

 

 

Weitere Namen

Lokalisierungsvorschläge

Namensformen AT

Belege AT

Num 21,23; Dtn 2,32; Jos 21,36 (?); Ri 11,20; 1Chr 6,63; Jes 15,4; Jer 48,21

Belege NT

ausserbiblische Belege aus vorhellenistischer Zeit
(BIS CA. 300 v.Chr.)

jhṣ (Mescha-Inschrift: KAI Text 181,19f; TUAT 1, 649; Gaß, Erasmus 2009a, 9.38f; HTAT 247, Nr. 105)

Deuterokanonische Texte und Ausserbiblische Belege
ab hellenistischer Zeit

jhṣ (große Jesajarolle Qumran zu Jes 15,4 [1QJesa XIII 10]: Parry, Donald W. / Qimron, Elisha 1999a; http://dss.collections.imj.org.il/isaiah#15:4)
Ἰασσα (Timm), Ἰεσσα (Klostermann) (Eusebius, Onomastikon: Timm 131,2–4, Nr. 527; Klostermann 104, 9–12; Notley R. Steven / Safrai, Zeʾev 2005a, 100, Nr. 525) [Hieronymus: Iassa]

Beschreibung

Name

Die Namensform jahaṣ „Jahaz“ ist Jes 15,4 und Jer 48,34 belegt. Ansonsten steht jāhṣāh „Jahza“. LXX setzt die Identität beider Toponyme voraus, wenn sie für jāhṣāh durchweg Ιασ(σ)α schreibt wie in Jes 15,4 für jahaṣ. In Jer 48,34 (LXX 31,34) hat lediglich LXXA Ιασσα für jahaṣ, LXXB übersetzt den Ortsnamen nicht. Vielleicht war jahaṣ die ältere (moabitische?) Namensform, da sie in der Mescha-Inschrift und in Prophetenworten gegen Moab gebraucht ist. Die jüngere (judäische?), auch in relativ späten alttestamentlichen Texten (Ri 11,20; 1Chr 6,63) verwendete Namensvariante wäre dann jāhṣāh. Ob die Endung –āh als Femininform in Angleichung an andere judäische Toponyme oder als missverstandene Lokativ-Form (vgl. jāhṣāh im Sinn von „nach Jahaz“ in Num 21,23) zu verstehen ist, bleibt offen. Auch für Eusebius sind jahaṣ und jāhṣāh identisch, da er sich unter dem Stichwort Ἰασσα sowohl auf Num 21,23 als auch auf Jes 15 und Jer 48 beruft. Die Bedeutung des Namens jahaṣ bzw. jāhṣāh ist nicht geklärt. Mitunter wird auf arabisch waḥṣat „Landstück“ verwiesen (Borée, Wilhelm 1968a, 25; Gaß, Erasmus 2005a, 488).

Altes Testament

Jahaz wird mehrfach als Ort der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den Insraeliten und Sihon, dem König von Heschbon, genannt (Num 21,23; Dtn 2,32; Ri 11,20). Num 21,23 scheint vorauszusetzen, dass der Ort am Ostrand des bewohnten Kulturlands in Richtung auf die (Arabische) Wüste hin lag. Allerdings ist Num 21 geprägt von der Konzeption, dass die Israeliten die Länder Edom und Moab östlich umgehen, um ihre Verwandten zu schonen. Der Hinweis auf die Wüste fehlt Dtn 2,32 und Ri 11,20. Allein aus Num 21,23 ist daher eine Lage am Ostrand Moabs nicht zu erschliessen.
Jahaz wird entweder zum israelitischen Stamm Ruben (Jos 13,18; Jos 21,36; 1Chr 6,63) oder zu Moab (Jes 15,4; Jer 48,21; Jer 48,34) gezählt. Textkritisch umstritten ist Jos 21,36, da Jos 21,36-37 im MT fehlen. Meist wird nach 1Chr 6,63 und LXX ergänzt. LXX hat in Jos 21,36 Ιαζηρ „Jaser“, möglicherweise beeinflusst durch Jos 21,39. 1Chr 6,63 MT schreibt jedoch jāhṣāh, LXX hier Ιαςα. Daher wird auch in Jos 21,36 jāhṣāh „Jahaz“ vorausgesetzt (vgl. Fritz, Volkmar 1994a, 209; Rösel, Hartmut N. 2011a, 339; Gaß, Erasmus 2021a, 115f).
Jes 15,4 und Jer 48,34 wollen sagen, dass man die Schreie der Moabiter von Heschbon und Elale, beides Orte im äussersten Norden Moabs, bis Jahaz hört. Jahaz liegt demnach nicht auf der Höhe von Heschbon und Elale, sondern in grösserer Entfernung von diesen Orten. Ansonsten wäre das Durchdringen der Schreie bis Jahaz nicht erwähnenswert.

Außerbiblische Belege

Das Zeugnis der Mescha-Inschrift weist in dieselbe Richtung wie Num 21. Mescha erobert zwei von den Israeliten errichtete Festungen, Atarot (Zeilen 10–14) und Jahaz (Zeilen 18–21), und gliedert sie in sein Territorium ein. Atarot (Atarot, ostjordanisch) liegt im Südwesten des ehemaligen israelitischen, seit Mescha zu Moab gehörenden Gebiets. Daraus könnte man erschliessen, dass die andere Festung, Jahaz, im Südosten zu suchen ist.
Eusebius scheint einen konkreten Hinweis auf die Lage von Jahaz zu geben, wenn er schreibt, der Ort liege zwischen Medeba und Dibon. Wenn dabei die Strassenverbindung zugrunde gelegt wird, führt diese Angabe in das zentrale Moab nördlich von Dibon. Ob allerdings mit dem Toponym Δηβους,  das Eusebius im Zusammenhang mit Ἰασσα nennt (Timm 131,4; Klostermann 104, 12) tatsächlich das alttestamentliche Dibon gemeint ist, bleibt unsicher, da Dibon im Onomastikon sonst als Δεβων / Διβων oder Δαιβων / Δειβων wiedergegeben ist (Timm 94,6–9 und 97,9f.; Klostermann 76,17–22 und 80,5f).

Lokalisierung

a) Vorschläge in der älteren Literatur

Trotz der Hinweise in den literarischen Dokumenten ist bislang keine eindeutige Identifizierung von Jahaz gelungen (vgl. WiBiLex, Art. Jahaz). An Vorschlägen mangelt es nicht (vgl. MacDonald, Burton 2000a, 103–106; Gaß, Erasmus 2005a, 488–492).
Zunächst wurde Umm el-Walīd diskutiert (Musil, Alois 1907a, 107.122). Der Platz liegt ca. 12 km südöstlich von Medeba am östlichen der beiden Verkehrswege, die in römischer Zeit durch das Ostjordanland führten und entspricht damit in etwa den Hinweisen, die bei Eusebius und in alttestamentlichen Texten zu finden sind. Allerdings weist der Scherbenbelag nur wenige eisenzeitliche Stücke auf (Zwickel, Wolfgang 1990a, 154). Das meiste Material stammt aus römischer und byzantinischer Zeit (Glueck, Nelson 1934a, 10–12; Parker, S. Thomas 1986a, 41–43; vgl. MacDonald, Burton 2000a, 105).
In der älteren Fachliteratur wurde auch auf den Siedlungsplatz Ḫirbet Iskander verwiesen (Abel, Félix-Marie 1938a, 354; Bernhardt, Karl-Heinz 1960a, 155–158). Dieser liegt ca. 5 km nördlich von Dibon an dem für die römische Zeit nachgewiesenen Verkehrsweg, der Dibon mit Medeba verband. Ḫirbet Iskander passt somit zu den Angaben bei Eusebius. Der gut ergrabene Fundplatz war allerdings nur in der ausgehenden Frühbronzezeit (Ende 3. Jt. v.Chr.) dauerhaft besiedelt (EBR 13, 398f), aus der Eisenzeit ist lediglich Streukeramik vorhanden (Weippert, Manfred 1985a, 168; Richard, Suzanne / Long, Jesse C. Jr. 1995a, 84; MacDonald, Burton 2000a, 105). Daher kommt eine Gleichsetzung mit Jahaz nicht in Frage (Gaß, Erasmus 2005a, 490; EBR 13, 398f).
Alternativ wird in älteren Publikationen häufig die 5 km weiter nördlich an der genannten Straßenverbindung gelegene Ḫirbet Libb zur Identifizierung von Jahaz vorgeschlagen (u.a. Vaux, Roland de 1941a, 20; Simons, Jan 1959a, 118 § 298; Miller, James Maxwell 1989a, 589f; Smelik, Klaas A.D. 1992a, 74–79). Dort wurde eisenzeitliche Keramik gefunden, die auf eine Besiedlung in alttestamentlicher Zeit weist (Glueck, Nelson 1934a, 32; Zwickel, Wolfgang 1990a, 152). Wie Ḫirbet Iskander liegt jedoch auch die Ḫirbet Libb zu weit westlich, um mit einem Ort am Übergang zur Wüste gleichgesetzt zu werden (Gaß, Erasmus 2005a, 489).
Andere gelegentlich genannte Plätze mit eisenzeitlichem Befund passen von der Lage her nicht für eine Lokalisierung von Jahaz. Tell Ǧalūl ca. 5 km östlich von Medeba (Abel, Félix-Marie 1938a, 354) liegt nicht zwischen Medeba und Dibon und insgesamt zu weit im Norden. Der  Fundplatz Ruǧm el-ʿAliyā ca. 10 km nordöstlich von Dibon (Kallai, Zecharia 1986a, 440f) passt zwar von der Lage und vom archäologischen Befund (Reste eines Wachturms [?] von 9 x 9 m, eisenzeitliche und byzantinische Keramik; vgl. Ji, Chang-Ho C. / ʿAttiyat, Taysir 1997a, 120f [dort unter dem Namen Ruǧm ar-Rumayl]), scheint aber zu klein für einen Ort, der zwischen Israel und Mescha von Moab umkämpft war und daher in der Mescha-Inschrift erwähnt ist. Die ca. 5 km weiter südlich gelegene und ebenfalls für die Lokalisierung von Jahaz vorgeschlagene Ḫirbet Qurēyāt ʿAlēyān (Glueck, Nelson 1939a, 116f; Zyl, Albertus H. van 1960a, 80f; Miller, Max 1974b, 16) würde von der Lage und vom archäologischen Befund passen (dazu Gaß, Erasmus 2005a, 491). Hier wird jedoch meist das alttestamentliche Kerijot gesucht.

b) Ḫirbet el-Mudēyine eṯ-Ṯemed oder Ḫirbet er-Rumēl

In der neueren Fachdiskussion werden nur mehr zwei eisenzeitliche Fundplätze ernsthaft für die Gleichsetzung mit Jahaz dikutiert. Beide liegen gut 30 km südlich von Heschbon und damit nordöstlich von Dibon an östlichen Tributären des Wādī el-Wāla, d.h. am östlichen Rand des dauerhaft bewohnten Kulturlands. Somit entsprechen sie den Angaben der literarischen Quellen: Ḫirbet el-Mudēyine eṯ-Ṯemed (u.a. Dearman, John Andrew 1984a; Dearman, John Andrew 1989b, 181–184; Dearman, John Andrew 1997a, 207f; Finkelstein, Israel 2000a, 127f; Lipiński, Edward 2006a, 328f; Finkelstein, Israel / Lipschits, Oded 2010a) und Ḫirbet er-Rumēl (Kallai, Zecharia 1986a, 441; Knauf, Ernst Axel 1988d; Kellermann, Diether u.a. 1992a; Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1992a; Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1993a; Mittmann, Siegfried 1995a, 11–14; Schmitt, Götz 1995a, 190; Gaß, Erasmus 2005a, 491f).
Die Ausgrabungen auf der ca. 16 km nordöstlich von Dibon gelegenen Ḫirbet el-Mudēyine eṯ-Ṯemed zeigen, dass hier in der Eisenzeit II (9./8. Jh. v.Chr.) eine mit einer Kasemattenmauer und einem Sechskammertor befestigte ca. 140 x 80 m große Stadt stand (Daviau, Paulette M. Michèle / Dion, Paul-Eugène 2002a; Daviau, Paulette M. Michèle 2006a; Gaß, Erasmus 2009a, 218–222; EBR 20, 49f). Im Stadtinneren ist ein kleines Heiligtum nachgewiesen, vor dem Stadttor lag ein ebenfalls für kultische Zwecke genutzter Bereich (Daviau, P. M. Michèle / Steiner, Margreet 2000a; Gaß, Erasmus 2009a, 288–291; Jericke, Detlef 2010a, 104–106.134). Zudem gibt es Hinweise auf repräsentative Architektur (Säulenkapitelle, bearbeitete Steinquader). Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor war die Textilverarbeitung (Daviau, Paulette M. Michèle / Dion, Paul-Eugène 2002b). Allerdings liegt der Platz verkehrs- und militärstrategisch ungünstig in der Talsohle des Wādī eṯ-Ṯemed, so dass er sich für eine Grenzfestung, wie sie meist aus der Mescha-Inschrift erschlossen wird, nicht anbietet (Gaß, Erasmus 2005a, 492; WiBiLex, Art. Jahaz, 4.; EBR 20, 50).
Ḫirbet er-Rumēl liegt auf einem vorgeschobenen Plateausporn ca. 3 km südwestlich von Ḫirbet el-Mudēyine eṯ-Ṯemed, d.h. ca. 13 km nordöstlich von Dibon über dem Wādī er-Rumēl, welches das Wādī eṯ-Ṯemed nach Westen fortsetzt. Ausgrabungen wurden an der Ruinenstätte noch nicht vorgenommen. Nach Oberflächenbefunden zu urteilen war Ḫirbet er-Rumēl mit einer Ausdehnung von ca. 200 x 70 m einer der grössten befestigten Plätze der Eisenzeit II im zentralen Ostjordanland (Glueck, Nelson 1939a, 118–122; MacDonald 2000a, 105). Eine Art Akropolis wurde durch einen Graben und einen Mauerring geschützt. Im Zentrum stand ein massiver Turm mit einer Grundfläche von ca. 19 x 16 m (Mittmann, Siegfried 1995a, 13; Ji, Chang-Ho C. / ʿAttiyat, Taysir 1997a, 121f; Gaß, Erasmus 2005a, 491f; Gaß, Erasmus 2009a, 255). Von der natürlichen Lage und von den archäologischen Befunden her erfüllt demnach Ḫirbet er-Rumēl am ehesten die Voraussetzungen, um mit Jahaz gleichgesetzt zu werden (Gaß, Erasmus 2005a, 492).
 

 

Autor: Detlef Jericke; letzte Änderung: 2022-05-12 18:07:02

 

 

 

 

Lexikonartikel

  • BHH 2 (1964), 796 (Bernhardt, Karl-Heinz, Art. Jahza/Jahaz)
  • ABD 3 (1992), 612 (Dearman, John Andrew, Art. Jahaz)
  • NEAEHL 2 (1993), 649-652 (Richard, Suzanne, Art. Iskander, Khirbet)
  • WiBiLex 2018 (Koenen, Klaus, Art. Jahaz)
  • EBR 13 (2016), 398-399 (Long, Jesse C. Jr., Art. Iskandar, Khirbet); 13 (2016), 681-682 (Prakasam, Antony Dhas, Art. Jahaz); 20 (2022), 49f (Daviau, P.M. Michèle, Art. Mudayna, Khirbat al-)

 

Literatur

Musil, Alois 1907a , 107.122 ;  Glueck, Nelson 1934a , 13–27.32 ;  Abel, Félix-Marie 1938a , 354 ;  Glueck, Nelson 1939a , 118–122 ;  Vaux, Roland de 1941a , 20 ;  Noth, Martin 1944a , 39f ;  Noth, Martin 1953a , 129 ;  Simons, Jan 1959a , 118 § 298 ;  Zyl, Albertus H. van 1960a , 80f ;  Bernhardt, Karl-Heinz 1960a , 155-158 ;  Kuschke, Arnulf 1961b , 30 ;  Vaux, Roland de 1967a , 115–149 ;  Noth, Martin 1971a , 417 ;  Miller, Max 1974b , 16 ;  Parker, S. Thomas 1976a , 23 ;  Dearman, John Andrew 1984aWeippert, Manfred 1985a , 168 ;  Kallai, Zecharia 1986a , 440f ;  Knauf, Ernst Axel 1988dTimm, Stefan 1989a , 198 ;  Miller, James Maxwell 1989a , 589f ;  Dearman, John Andrew 1989c , 55–66 ;  Dearman, John Andrew 1989b , 181–184 ;  Zwickel, Wolfgang 1990a , 150.152f ;  Zwickel, Wolfgang 1990b , 491 ;  Kellermann, Diether u.a. 1992aSmelik, Klaas A.D. 1992a 74-79 ;  Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1993aFritz, Volkmar 1994a , 143 ;  Vieweger, Dieter 1995a , 53 ;  Richard, Suzanne / Long, Jesse C. Jr. 1995a , 84 ;  Schmitt, Götz 1995a , 190.227.335f ;  Mittmann, Siegfried 1995a , 11–14 ;  Daviau, Paulette M. Michèle 1997a , 222–228 ;  Dearman, John Andrew 1997a , 208f ;  Seebass, Horst 1997b , 259f ;  Ji, Chang-Ho C. / ʿAttiyat, Taysir 1997a , 121f ;  Seebass, Horst 1999a , 44 ;  MacDonald, Burton 2000a , 103–106 ;  Levine, Baruch A. 2000a , 100 ;  Daviau, P. M. Michèle / Steiner, Margreet 2000aFinkelstein, Israel 2000a , 127f ;  Daviau, Paulette M. Michèle / Dion, Paul-Eugène 2002aMittmann, Siegfried 2002a , 47 ;  Seebass, Horst 2003a , 356 ;  Oblath, Michael D. 2004a , 155f ;  Gaß, Erasmus 2005a , 488-492 ;  Lipiński, Edward 2006a , 328f ;  Daviau, Paulette M. Michèle 2006aDaviau, Paulette M. Michèle u.a. 2006aWorschech, Udo 2006a , 86f ;  Molke, Christian 2006a , 53-55 ;  Beuken, Willem A.M. 2007a , 127f ;  Daviau, Paulette M. Michèle u.a. 2008aKnauf, Ernst Axel 2008a , 131 ;  Gaß, Erasmus 2009a , 38f.53f.58.61.187 ;  Finkelstein, Israel / Lipschits, Oded 2010aRösel, Hartmut N. 2011a , 216 ;  Daviau, Paulette M. Michèle u.a. 2012aOtto, Eckart 2012a , 461f ;  Perlitt, Lothar 2013a , 219f ;  Na’aman, Nadav 2016aFinkelstein, Israel / Römer, Thomas 2016a , 713 ;  Gaß, Erasmus 2021a , 114-116 ;