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Bet-Horon

 

 

 

 

 

 

Weitere Namen

Beth-Horon; Beth-horon

Lokalisierungsvorschläge

Namensformen AT

בית־חורן, בית־חורן עליון, בית־חורן תחתון bêt-ḥôron (bêt-ḥôron ʿæljôn, bêt-ḥôron taḥtôn). Βαιθωρων (Βαιθωρων τὴν ἄνω, Βαιθωρων τὴν κάτω), Ωρωνιν

Belege AT

Jos 10,10-11; Jos 16,3; Jos 16,5; Jos 18,13; Jos 18,14; Jos 21,22; 1Sam 13,18; 1Kön 9,17; 1Chr 6,53; 1Chr 7,242Chr 8,5; 2Chr 25,13
 

Belege aus altorientalischen Dokumenten

bīt ninurta / *bīt-ʿanat ? (akkadisch: Belmonte Marín, Juan Antonio 2001a, 57f)
btḥwrn / bt ḥrn (ägyptisch: Aḥituv, Shmuel 1984a, 77; Wilson, Kevin A. 2005a, 109; Hannig, Rainer 2006a, 1139; HTAT, 234)
bjt ḥrn (Ostrakon Nr. 2 von Tell Qasīle: Renz, Johannes / Röllig, Wolfgang 1995a, 229‒231)

Belege aus nachalttestamentlicher Zeit

hḥwrwn / hḥwrjn (3Q15 [Kupferrolle], col. 9,7: Milik, Joseph T. 1962a, 293; Lefkovits, Judah K. 2000a, 288; Brizemeure, Daniel u.a. 2006a, 194; Puech, Émile 2015a, 75)
Βηδωρω (Klaudios Ptolemaios, geographikē 5,16,8: Stückelberger, Alfred / Graßhoff, Gerd 2006b, 574f)
Βαιθωρων (Jdt 4,4; 1Makk 3,16; 1Makk 3,24; 1Makk 7,39; 1Makk 9,5; Josephus, bellum 2,288.516.521.546‒550; Josephus, antiquitates 5,60; 8,152; 12,289.408; 13,15: Möller, Christa / Schmitt, Götz 1976a, 32f; Eusbius, Onomastikon 46,21–25: Notley, R. Steven / Safrai, Ze’ev 2005a, 48, Nr. 212; Timm, Stefan 2017a, 56, Nr. 212; Mosaikkarte von Mādebā: Donner, Herbert 1992a, 53, Nr. 55)
Bηθωρ (Prokopios von Gaza, In Iosue IX: MignePG 87, 1020C)
bjt ḥwrwn / bjt ḥwrjn (rabbinisch: Reeg, Gottfried 1989a, 105f)
 

Beschreibung

Das Namenselement Horon wird gern mit der im östlichen Mittelmeerraum im 2. und 1. Jt. v.Chr. verehrten Gottheit Horon in Zusammenhang gebracht (vgl. Gaß, Erasmus 2005b, 60f) Ob die Namensgebung jedoch auf einen Kult Horons am Ort oder in der Umgebung verweist, ist fraglich. Für die alttestamentliche Zeit ist weder aus Israel noch aus Juda eine entsprechender Praxis nachzuweisen. Allenfalls könnte der Text auf einem Ostrakon des 8. Jh. v.Chr. aus Tell Qasīle (1309.1679; 32.101372º N, 34.794078º E), der von „Gold aus Ofir für/nach Bet-Horon“ (zhb ʾpr lbjt ḥrn; Renz, Johannes / Röllig, Wolfgang 1995a, 229‒231) spricht, herangezogen werden. Der Kult an diesem küstennahen Ort wäre dann mit entsprechenden Praktiken zu vergleichen, die aus dem phönizischen Raum bezeugt sind (Bonnet, Corinne / Niehr, Herbert 2010a). Näherliegend ist jedoch die Annahme, dass das aus Ofir gelieferte Gold in den ca. 35 km südöstlich von Tell Qasīle gelegenen Ort Bet-Horon geliefert werden sollte.
Mitunter wird ein akkadisches Logogramm, das alternativ als als *bīt-ʿanat oder meist als bīt ninurta transkribiert wird, mit Bet-Horon in Zusammenhang gebracht (Kallai, Zecharia / Tadmor, Hayim 1969a; HTAT, 143). Das akkadische Toponym ist in der Amarnakorrespodenz aus dem 14. Jh. v.Chr. als ein vom Jerusalemer Herrscher Abdu-Ḫeba beanspruchter Ort genannt (EA 290,16; vgl. HTAT, 142f, Nr. 059). Daher wird bīt ninurta auch südlich von Jerusalem, d.h. zwischen Jerusalem und Keïla (Ḫirbet Qīlā, 1503.1134; 31.6130741º N, 35.0043106º E) gesucht, weil die Kontrolle über bīt ninurta nach dem Zeugnis von EA 290 zwischen diesen beiden Orten  umstritten war (Naʾaman, Nadav 1992b, 277; Naʾaman, Nadav 2005b, 176). Darüber hinaus wird vorgeschlagen, bīt ninurta mit dem ca. 12 km westlich von Jerusalem gelegenen Ort Kirjat-Baal zu identifizieren (Koch, Ido 2016a, 93–95). Angesichts der kontroversen Diskussion zu bīt ninurta bleibt offen, ob mit dem akkadischen Toponym tatsächlich Bet-Horon gemeint ist. Das in der Liste des Pharao Schoschenk (ca. 925 v.Chr.) unter den in der Levante eingenommenen Orten genannte btḥwrn (Wilson, Kevin A. 2005a, 109, Nr. 24) wird zu Recht auf das biblische Bet-Horon bezogen, da der zuvor gelistete Ort qbʿn mit Gibeon gleichzusetzen ist, einem Ort, der nach Jos 10,10-11 nicht weit von Bet-Horon liegen sollte. Auch in Hinsicht auf den epigraphisch belegten Namen bjt ḥrn (Renz, Johannes / Röllig, Wolfgang 1995a, 229‒231) sind kaum Zweifel hinsichtlich einer Gleichsetzung mit Bet-Horon angebracht. Lediglich die Tatsache, dass das Ostrakon aus dem 8. Jh. v.Chr. von Tell Qasīle (1308.1676; 32.101649º N, 34.795523º E) im Norden des heutigen Tel Aviv stammt hat zu der Vermutung geführt, dass ein Heiligtum für die Gottheit Horon am Fundort gemeint sein könnte, für das die Goldlieferung aus Ofir gedacht war. Wahrscheinlicher ist jedoch die Annahme, dass das Gold ins binnenländische Bet-Horon verhandelt werden sollte. Unsicher ist der vermeintliche Beleg in der Kupferrolle aus Qumran (3Q15). Die Bewertung hängt davon ab, ob man mit der Mehrheit der Bearbeitenden den Ortsnamen in col. 9,7  hḥwrjn (Milik, Joseph T. 1962a, 293; Brizemeure, Daniel u.a. 2006a, 194; Puech, Émile 2015a, 75) oder hḥwrwn liest (Lefkovits, Judah K. 2000a, 288). Lediglich im zweitgenannten Fall ist philologisch ein Bezug zu Bet-Horon festzumachen, obgleich die rabbinische Überlieferung beide Varianten für (Bet-)Horon kennt. Da jedoch die vor und nach hḥwrjn erwähnten Ortsangaben in die unmittelbare Umgebung von Jerusalem (Abschalom-Denkmal im Kidrontal, Schiloach) oder in den Süden der Stadt (Bet-Kerem) weisen, erscheint ein Zusammenhang mit Bet-Horon wenig wahrscheinlich.
Die meisten alttestamentlichen Belege für Bet-Horon finden sich im Josuabuch. Hier sind alle Varianten des Ortsnamens vertreten, sowohl das nicht weiter spezifizierte Toponym (Jos 18,14; Jos 21,22) als auch die Unterscheidung zwischen Ober-Bet-Horon (Jos 16,5; Bet-Horon, oberes) und Unter-Bet-Horon (Jos 16,3; Jos 18,13; Bet-Horon, unteres) ebenso wie die Steige von Bet-Horon (Jos 10,10-11). An der zuletzt genannten Textstelle liest LXXB Ωρωνιν, in einigen Handschriften auch Ωρωνειν. Daher könnte ein Zusammenhang bzw. eine Verwechslung mit dem in Moab gelegenen Ort Horonajim vermutet werden, zumal auch an diesem ein Verkehrsweg gelegen haben soll, der Abstieg von Horonajim môrad ḥôronajim (Jer 48,5), vgl. môrad bêt-ḥôron (Jos 10,11). Allerdings gibt der griechische Text Horonajim entweder mit Αρωνιιμ (Jes 15,5) oder Ωρωναιμ (Jer 48,3; Jer 48,5; Jer 48,34 [LXX Jer 31,3; Jer 31,5; Jer 31,34]) wieder. Einer näheren Erläuterung bedürfen in diesem Zusammenhang die Begriffsvarianten in Jos 10,10-11. Der über Bet-Horon verlaufende Verkehrsweg wird zunächst als „Aufstieg“ maʿaleh (griechisch ἀνάβασις, Jos 10,10), dann als „Abstieg“ môrad (κατάβασις, Jos 10,11) von Horon bezeichnet. Neben literarkritischen Lösungsvorschlägen der älteren Forschung könnten die Varianten auch in Analogie zu 1Makk 3,16 und 1Makk 3,24 so erklärt werden, dass die Bewegung in Jos 10,10 von Gibeon nach Bet-Horon bergauf, diejenige in Jos 10,11 von Bet-Horon in die Schefela (Schefela, Juda) und dann nach Süden Richtung Aseka (Tell Zakarīye; ca. 350 m üNN) bergab gedacht ist. Während eine solche Annahme für Jos 10,11 unproblematisch erscheint, ist sie für Jos 10,10 erklärungsbedürftig, weil Gibeon (el-Ǧīb 1676.1396) ca. 780 m üNN, das obere Bet-Horon dagegen nur etwas über 600 m üNN liegen. Folgt man den Verkehrswegen, geht man von Gibeon zunächst ein kleines Stück auf dem Gebirgskamm nach Norden, bevor man auf die Steige von Bet-Horon nach Westen abbiegt (vgl. Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1992a; Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1993a). Der direkte Weg von Gibeon nach Ober-Bet-Horon (Bet-Horon, oberes) verliefe allerdings über mehrere Hügel und zumindest durch ein Trockental, so dass der Eindruck entstehen konnte, bergauf gegangen zu sein. Die Wendung Steige von Bet-Horon und der Vergleich von Jos 18,13 und Jos 18,14 bestärken die Annahme, dass die beiden Ortsteile von Bet-Horon zumindest in Geländebezeichnungen als Einheit betrachtet wurden. Ähnliches könnte auch für die Auflistung unter den Levitenorten gelten (Jos 21,22; vgl. 1Chr 6,53), wobei allerdings LXX in Jos 21,22 nur von Ober-Bet-Horon redet, während Eusebius allein das untere Bet-Horon als Levitenort bezeichnet und das obere für eine Gründung Salomos hält (Onomastikon 46,21–25).
Die weiteren Bücher des Alten Testaments erwähnen Bet-Horon mehrfach ohne weitere Spezifikation (1Sam 13,18; 1Chr 6,53; 2Chr 25,13). Einmal ist lediglich vom unteren Bet-Horon die Rede (1Kön 9,17 MT; fehlt in den Hauptzeugen der LXX). Die Chronikparalle zu 1Kön 9,17 spricht allerdings davon, dass Salomo das obere und das untere Bet-Horon zu befestigten Orten ausbauen ließ (2Chr 8,5). Die Differenzen zwischen 1Kön 9,17 und 2Chr 8,5 könnten erklären, warum Eusebius speziell das obere Bet-Horon für eine Gründung Salomos hält. 1Chr 7,24 erzählt, dass eine Frau namens Scheera, eine Tochter Efraims, neben dem nach ihr benannten Ort Usen-Scheera auch die beiden Teilorte Bet-Horons erbaute. Herkunft und Bedeutung der Überlieferung sind unbekannt. Da Bet-Horon zu Efraim gerechnet wird (Jos 18,13-14; Jos 21,22; 1Chr 6,53; indirekt auch Jos 16,3.5), ist es zumindest nicht verwunderlich, dass die Gründung des Orts einer Tochter Efraims zugeschrieben wird. Ernsthafte Probleme bietet 2Chr 25,13. Eine Söldnergruppe überfällt die „Städte Judas zwischen Samaria und Bet-Horon“, d.h. den Süden des Königtums Israel. Für die erzählte Zeit (frühes 8. Jh. v.Chr.) ist die Existenz judäischer Städte in diesem Gebiet wenig wahrscheinlich, auch wenn 2Chr 25,5 voraussetzt, dass Benjamin zu Juda zählte. Ohne Anhaltspunkt in der Textüberlieferung wird mitunter vorgeschlagen, „Migron“ statt „Samaria“ zu lesen (Apparat BHS). Nicht völlig auszuschließen ist die Annahme judäisch kontrollierter Orte als Enklaven innerhalb des israelitischen Gebiets (Japhet, Sara 2003a, 318). Andere vermuten, dass auf Verhältnisse aus der Zeit Joschijas (spätes 7. Jh. v.Chr.) rekurriert wird, als nach alttestamentlicher Überlieferung das Königtum Juda weit in den Norden ausgriff (2Kön 22f).
Die alttestamentlichen und die außerbiblischen Dokumente weisen Bet-Horon als einen Ort aus, der an einer wichtigen Verkehrsverbindung von der Mittelmeerküste in das zentralpalästinische Bergland verlief. Bet-Horon soll am Westabhang des Berglands westlich der Gegend um Bet-El gelegen haben. Die Notizen vom Ausbau durch Salomo (1Kön 9,17; 2Chr 8,5), die Erwähnung in der Schoschenkliste und das Ostrakon von Tell Qasīle zeigen, dass der Ort überregionale Bedeutung hatte. Zumindest in den alttestamentlichen Texten sind mehrfach zwei Teilorte bezeugt, die auf unterschiedlicher Höhe lagen. Die genannten Hinweise führen auf die beiden Ortslagen Bēt ‘Ūr el-Fōqā und Bēt ‘Ūr et-Taḥtā, die bis heute als Teile eines Orts gelten. Obgleich der neuzeitliche Ortsname keinen Bezug zum antiken Namen zeigt, ist die Gleichsetzung gut zu begründen und wurde von daher auch nie ernsthaft bezweifelt. Bēt ‘Ūr el-Fōqā liegt ca. 615 m üNN, Bēt ‘Ūr et-Taḥtā knapp 400 m üNN, d.h. der Höhenunterschied beträgt gut zweihundert Meter. Beide Ortsteile sind knapp 3 km voneinander entfernt. Der östliche Ortsteil Bēt ‘Ūr el-Fōqā liegt etwa 12 km westlich von von Bet-El und ca. 8 km westlich von Rāfat, in dessen Umgebung das vor Bet-Horon in Jos 18,13 genannte Atrot-Addar gesucht wird. Bēt ‘Ūr el-Fōqā und Bēt ‘Ūr et-Taḥtā liegen an einer Wegverbindung von der Küstenebene in das Bergland, die für die römische Zeit durch Meilensteine nachgewiesen ist (Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1992a; Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1993a). Die antiken Textzeugnisse zu dieser Straße sind jedoch nicht eindeutig. Nach Josephus (bellum 2,515f) verlief sie von Bet-Horon nach Lydda, dem heutigen Ludd bzw. Lod (1405.1515; 31.948381º N, 34.889542º E). Eusebius (Onomastikon 46,23) und Prokopios von Gaza (In Iosue IX) dagegen schreiben, der Weg gehe von Jerusalem nach Nikopolos, dem neutestamentlichen Emmaus (ʿAmwās 1493.1387; 31.8393º N, 34.989458º E). Dabei lokalisiert Eusebius Bet-Horon zwölf Meilen von Jerusalem entfernt, Prokopios kennt den Ort „beim siebten Meilenstein“. Während Josephus den Hauptweg über Bet-Horon nach Lydda meint, beziehen sich die beiden Kirchenväter wohl auf einen Abzweiger, der bei Bet-Horon von der nach Lydda führenden Straße Richtung Südwesten nach Nikopolis abbog. Die unterschiedlichen Distanzangaben dürften möglicherweise darauf zurückzuführen sein, dass Eusebius von Jerusalem aus, Prokopios dagegen von Nikopolis aus zählte.
In Bēt ‘Ūr el-Fōqā und Bēt ‘Ūr et-Taḥtā wurden bislang keine umfangreicheren Ausgrabungen unternommen, da beide Ortsteile bewohnt sind. Eine Rettungsgrabung legte eine Grabanlage aus römischer Zeit bei Bēt ‘Ūr et-Taḥtā frei (Peleg, Yuval 2004a). Durch Oberflächenuntersuchungen ist eine eisenzeitliche Besiedlung belegt. In der Eisenzeit II, als im Bergland die Kleinkönigtümer Israel und Juda existierten, scheint das höher gelegene Bēt ‘Ūr el-Fōqā der wichtigere Teilort gewesen zu sein (Finkelstein, Israel u.a. 1997a, 303‒305). Ab der Mitte des 1. Jt. v.Chr., als sich das Interesse der vorderorientalischen Großmächte auf die levantinische Küste und den Mittelmeerraum konzentrierte, scheint der küstennähere Teilort Bēt ‘Ūr et-Taḥtā die größere Bedeutung erlangt zu haben. Die hier durch Surveys nachgewiesenen Befunde aus persischer, hellenistischer, römischer und byzantinischer Zeit passen zu den vielfältigen Bezeugungen Bet-Horons in nachalttestamentlicher Zeit. Darüber hinaus könnten Reste einer römischen Straße nördlich von Bēt ʿŪr el-Fōqā erhalten sein (Finkelstein, Israel u.a. 1997a, 161‒164).

 

Autor: Detlef Jericke, 2019; letzte Änderung: 2019-09-12 16:28:14

 

 

 

 

Lexikonartikel

  • BHH 1 (1962), 227 (Hentschke, Richard, Art. Beth-Horon)
  • NBL 1 (1991), 283f (Görg, Manfred, Art. Bet-Horon)
  • ABD 1 (1992), 688f (Peterson, John L., Art. Beth-Horon)
  • EBR 3 (2011), 980-982 (Vos, J. Cornelis de, Art. Beth-Horon)

 

Literatur

Robinson, Edward / Smith, Elie 1856a , 250‒253 ;  Thomsen, Peter 1907a , 42 ;  Abel, Félix-Marie 1938a , 274f ;  Noth, Martin 1953a , 101.105 ;  Simons, Jan 1959a , 165.204 §§ 324.337 ;  Möller, Christa / Schmitt, Götz 1976a , 32f ;  Bar-Kochva, B. 1976aKellermann, Mechthild u.a. 1985aKallai, Zecharia 1986a , 138‒141 ;  Schmitt, Götz 1987aSchmitt, Götz 1988aReeg, Gottfried 1989a , 105f ;  Kellermann, Diether u.a. 1992aJericke, Detlef / Schmitt, Götz 1992aFinkelstein, Israel / Magen, Yitzhak 1993a , 43‒45.49.142, Nr. 22.28.143 ;  Jericke, Detlef / Schmitt, Götz 1993aFritz, Volkmar 1994a , 111.171 ;  Tsafrir, Yoram u.a. 1994a , 84f ;  Schmitt, Götz 1995a , 79 ;  Finkelstein, Israel u.a. 1997a , 161‒164.303‒305 ;  Peleg, Yuval 2004aGaß, Erasmus 2005b , 60f ;  Greenberg, Raphael / Keinan, Adi 2009a , 63 Nr. 276 ;  Rösel, Hartmut N. 2011a , 167f.271f ;  Zwickel, Wolfgang u.a. 2013a , 108f.357 ;  Dozeman, Thomas B. 2015a , 430f ;